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Glossar

Agile Entwicklung

Vorgehen, bei dem Software in kurzen Zyklen entsteht statt in einem großen Wurf – nach jedem Zyklus gibt es etwas Lauffähiges, das mit echten Nutzern geprüft und danach angepasst wird.

Agile Entwicklung ist eine Antwort auf ein altes Problem: Zu Projektbeginn weiß niemand genau, was am Ende gebraucht wird. Statt alle Anforderungen im Voraus festzuschreiben, wird in kurzen Zyklen gearbeitet und die Richtung regelmäßig nachjustiert.

Grundgedanken

  • Lauffähige Software nach jedem Zyklus, nicht nur Dokumente.
  • Echtes Feedback von Nutzern und Auftraggebern fließt laufend ein.
  • Änderungen sind normal und willkommen, auch spät im Projekt.
  • Enge Zusammenarbeit statt Übergaben über Abteilungsgrenzen.

In der Praxis

Ein Zyklus dauert typischerweise ein bis zwei Wochen. An seinem Ende steht ein greifbares Ergebnis, das bewertet wird – daraus ergibt sich, woran als Nächstes gearbeitet wird. Scrum ist ein verbreiteter Rahmen dafür, aber nicht der einzige.

Warum das für euch zählt

Ihr seht früh Ergebnisse, könnt gegensteuern, solange es günstig ist, und zahlt nicht für Funktionen, die sich unterwegs als überflüssig herausstellen.

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